Warum hat der Essig nur 3,5 % Säure und was ist der Vorteil?
Herkömmliche Essige haben meist 5 % Säure oder mehr, was oft als aggressiv empfunden wird. Unsere langsame Reifung ermöglicht eine Reduktion auf 3,5 %. Das macht den Vitalessig deutlich verträglicher für Magen und Darm und erhält dabei sein volles Wirkpotenzial. Zudem schmeckt er dadurch milder und vollmundiger.
Warum ist die Essigsäure so besonders?
Essigsäure ist eine sogenannte kurzkettige Fettsäure (SCFA). Der Körper ist bereits ein Experte darin, sie zu nutzen, denn normalerweise produzieren die nützlichen Darmbakterien diese Fettsäuren selbst, wenn sie Ballaststoffe zersetzen.
Sie dient daher den Darmzellen als primäre Energiequelle, wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Barrierefunktion der Darmschleimhaut. Mit unserem Vitalessig wird dem Organismus diese wertvolle Fettsäure direkt in ihrer reinsten, flüssigen Form zugeführt und ist somit eine effektive Unterstützung für das Mikrobiom von außen nach innen.
Was unterscheidet Kräuter-Rotweinessig von gewöhnlichem Apfelessig?
Rotweinessig ist die edlere Basis, er enthält von Natur aus deutlich mehr Polyphenole und das wertvolle Antioxidans Resveratrol. Während handelsübliche Apfel- und Weinessige meist zum Würzen gemacht und Massenprodukte sind, wird unser Rotweinessig aus ausgewählten Cuvées gewonnen und reift über Monate, um sein mildes Aroma und die volle Wirkstoffdichte zu entfalten.
Muss ich den Vitalessig im Kühlschrank lagern?
Nein. Da unser Essig ein lebendiges, fermentiertes Naturprodukt ist, konserviert er sich selbst. Um die wertvollen Inhaltsstoffe und die 11 Kräuter optimal zu schützen, empfehlen wir eine Lagerung bei Zimmertemperatur an einem schattigen Ort. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.
Wie nehme ich den Vitalessig am besten ein?
Für den idealen Start in den Tag empfehlen wir 1–2 Esslöffel in ein Glas lauwarmes Wasser einzurühren und morgens auf nüchternen Magen zu trinken. Er eignet sich aber auch hervorragend als Aperitif vor dem Essen (fördert den Appetit) oder als hochwertiges Finish für Salate und feine Saucen.
Was bedeutet „unpasteurisiert“?
Die meisten Industrie-Essige werden erhitzt (pasteurisiert), um sie haltbar zu machen und weiterzuverarbeiten, wobei jedoch die wertvollen Enzyme absterben. Durch die traditionelle Langzeit-Fermentation bleibt unser Herbacetum „lebendig und aktiv“.