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Die Biomkur: Was hinter dem Kurgedanken steckt

Eine Darm-Kur und Mikrobiom-Kur (Biomkur) zur Förderung einer gesunden Darmflora und eines starken Immunsystems

„Kur“ ist ein altes Wort. Es steckt in Kurort, Kurpark, und Kurgast, und es beschreibt seit Jahrhunderten etwas, das man eine Zeit lang bewusst und regelmäßig tut. Genau darum geht es bei unserer Biomkur: um eine feste Routine über einen überschaubaren Zeitraum. In diesem Beitrag schauen wir uns an, woher der Kurgedanke kommt, was in der Biomkur steckt, und wie die Einnahme über vier Wochen aussieht.

Woher der Begriff kommt

Das Wort stammt vom lateinischen cura für Sorge, Pflege, und Fürsorge. In Mitteleuropa entstanden ab dem 18. und 19. Jahrhundert die klassischen Kurorte, in denen Trinkkuren, Bäder, und geregelte Tagesabläufe zusammenkamen. Sebastian Kneipp, der Pfarrer aus Bad Wörishofen, formte daraus im 19. Jahrhundert ein System aus Wasser, Bewegung, Kräutern, Ernährung, und Ordnung, wobei „Ordnung“ bei ihm genau das meinte: einen verlässlichen Rhythmus.

Noch älter ist der Gedanke der Frühjahrskur. Nach dem Winter, wenn frisches Grün wieder verfügbar war, gab es traditionell Kräutersuppen, Brennnessel, Bärlauch, und Löwenzahn. Kein Wunderwerk, sondern einfach saisonale Ernährung mit Ritualcharakter.

Warum ein fester Zeitraum hilft

Der praktische Vorteil einer Kur liegt auf der Hand. Eine Packung für vier Wochen ist ein klarer Rahmen mit Anfang und Ende, und damit leichter durchzuhalten als der vage Vorsatz, „ab jetzt regelmäßig“ etwas zu tun. Verhaltensforschung zeigt recht einheitlich, dass neue Routinen vor allem dann bleiben, wenn sie an einen bestehenden Ablauf gekoppelt sind: an das Zähneputzen, an den Morgenkaffee, oder an das Abendessen.

Genau so ist die Biomkur gedacht, nämlich nicht als Ausnahmezustand, sondern als vier Wochen, in denen sich ein Handgriff einschleift.

Was in der Biomkur steckt

Die Oreganum Duo Balance | Biomkur besteht aus zwei Kapselsorten, die aufeinander abgestimmt sind:

  • Oreganum Intense: Kapseln mit Oreganoöl. Der prägende Inhaltsstoff des Oreganoöls ist Carvacrol, ein Bestandteil der ätherischen Öle von Origanum vulgare.
  • Herbacetum Biotic: Kapseln mit Kulturen und Ballaststoffen, unter anderem mit Bezug auf Akkermansia muciniphila, eines der am intensivsten untersuchten Darmbakterien.

Beide sind magensaftresistent umhüllt. Das ist eine reine Technikfrage: Die Hülle löst sich nicht im sauren Magen, sondern erst im weiter hinten liegenden, weniger sauren Abschnitt des Verdauungstrakts.

So sieht der Ablauf über vier Wochen aus

Die Kur ist in drei Abschnitte gegliedert, die sich vor allem darin unterscheiden, was du wann nimmst:

  • Auftakt: der Einstieg mit den Oreganoöl-Kapseln, jeweils zu einer Mahlzeit.
  • Aufbau: die Kapseln mit Kulturen und Ballaststoffen kommen dazu.
  • Alltag: nach den vier Wochen bleibt idealerweise eine Routine übrig, zum Beispiel der Vitalessig im Wasserglas am Morgen.

Die genaue Verzehrempfehlung steht auf der jeweiligen Packung. Halte dich daran und überschreite die angegebene Menge nicht.

Was dazu gut auf den Teller passt

Eine Kur ist eine gute Gelegenheit, den Einkaufszettel einmal durchzusehen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag, enthalten vor allem in Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide, Nüssen, Saaten, Gemüse, und Obst. Fermentiertes wie Sauerkraut, Kimchi, Kefir, oder Naturjoghurt bringt zusätzlich lebende Mikroorganismen mit.

Und weil vier Wochen ein guter Zeitraum zum Ausprobieren sind: Vielleicht landet in dieser Zeit auch einmal Topinambur, Pastinake, oder Schwarzwurzel im Korb, also Gemüse, das viele nie gekauft haben.

Geschmack: worauf du dich einstellen kannst

Oreganoöl ist intensiv. Wer die Kapseln öffnet, was nicht vorgesehen ist, merkt das sofort. Der Vitalessig dagegen ist mild-säuerlich mit herbem Kräuterunterton und schmeckt verdünnt in lauwarmem Wasser am besten. Wenn dir das anfangs zu kräftig ist: mit weniger anfangen und langsam steigern.

Fazit: vier Wochen, ein Rhythmus

Die Biomkur ist kein Kraftakt, sondern ein überschaubarer Zeitraum mit einer festen Abfolge. Der eigentliche Gewinn liegt oft in dem, was danach übrig bleibt: ein Glas Wasser mit Vitalessig am Morgen, mehr Hülsenfrüchte im Schrank, und ein bisschen mehr Aufmerksamkeit für das, was auf dem Teller landet.

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Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel. Sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung und keine ärztliche Beratung oder Behandlung.

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